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Richmasters China-Reise 2009:

Hong Kong (kurz auch Macao), Guilin-Region (Yangshou, Longsheng), Peking, Changchun

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Changchun
 

HONG KONG

 

Mein erstes Foto in Hong Kong: Min am Times Square. Habe dort meine Kamera gekauft. Frühmorgens wird der Platz immer von Putzmännern und -frauen gesaugt.

 

 

Hong Kong Island, wo wir gewohnt haben, von Kowloon aus fotografiert (Victoria Harbour).

 

 

 

Kowloon - auf dem berühmten Nachtmarkt auf der Temple Street waren wir auch. War scheiße.

 

 

Frühmorgens: gleich hinterm Times Square.

 

 

Die berühmten Straßenbahnen

 

 

 

Komische Frau, die ihrem Köter Schuhe anzieht.

 

Fal.-Go.-Aktivisten (will mit der Abkürzung der chin. Zens. umgehen). Auf dem roten Banner steht: "Tritt aus der Partei und den Jugendorganisationen aus!"

 

Schweinegrippe. Oben: das Metro Park Hotel, das unter Quarantäne gestellt wurde, weil dort eine Infizierter aus Mexiko abgestiegen war; von Journalisten belagert. Unten rechts: Auf dem Rückflug musste ich auch so ne Maske tragen, da ich leichtes Fieber hatte.

 

Ich war sehr fasziniert von all den Maskierten. Ich habe auch einen Stand gesehen, wo irgendeine Wohltätigkeitsorganisation fund raising betrieb: Geld sammeln, damit für arme Menschen (z.B. auf dem Festland) und Senioren Atemmasken beschafft werden können.

 

 

Erster Mai in Hong Kong: Viele Demonstrationszüge. U.a. hat die "Thai Migrant Worker Union" gegen sexuelle Ausbeutung von thailändischen Arbeitnehmern demonstriert. Das hat aber nichts mit dem Bild hier zu tun.
Auf dem rechten blauen Schild steht: "Gegen Diskriminierung der Wanderarbeiter!" Auf dem gelben mit roter Schrift: "Sozialdemokratische Front". Auf dem blassgelben in der Mitte steht: "Hinter den roten Türen liegt verdorbenes Fleisch, auf den Straßen liegen gefrorene Knochen". Roten Türen hatten früher nur die Reichen (die Fleisch im Überfluss haben, während auf den Straßen die Bettler verhungern).

 

 

Eine von vielen Kirchen. Auf Hong Kong Island. Man beachte: Auf dem Kreuz sitzt ein Vöglein.

 

 

Hier wird gerade ein Gottesdienst gehalten. Gleich an der Straße, in einer offenen Halle.

 

 

Mit der Peak Tram zum Victoria Peak. Oben kommt man in einem Einkaufszentrum an.

 

 

Blick vom Victoria Peak, Wetter war ein bisschen diesig.

 

 

Billboard

 

 

Im Victoria Park. Der Park ist eigentlich richtig schön, aber ich konnte mich nur einmal morgens aufraffen, um ihn zu besuchen. Das Bild ist nicht gut.

 

 

Metro, immer blitzblank.

 

 

Am Repulse Beach.

 

 

Da haben auch welche gebadet; auf Lamma Island.

 

 

Der Tian Tan Buddha auf Lantau Island, Weltgrößte sitzende Buddhastatue, 34 Meter hoch. Mins Großonkel aus Peking war Projektleiter bei dem Bau des "Big Buddhas".

 

 

Auf Lantau Island haben wir noch ein Fischerdorf besucht.

 

 

Lantau Island

 

 

Im ganzen Dorf hängen Fische zum Trocken.

 

 

Im besagten Dorf kann man in alle Wohnungen gucken.

 

 

Sonnenuntergang auf Lantau Island.

 

 

Ein Cop vor leerstehenden Häusern.

 

 

Irgendwo auf Hong Kong Island.

 

 

Auch.

 

In Aberdeen vor dem Hong Kong Jockey Club. Typen lesen irgendwelche Reitsport-Fachliteratur und wetten dann.

 

Ein Friedhof in Aberdeen

 

 

Familie

 

 

Irgendwo vom Boot aus fotografiert.

 

 

Im Buchladen "Genosse". Dort gibt es neben Mao-T-Shirts und -Tassen vor allem Mao-kritische Literatur. Abends treffen sich dort junge Leute und trinken Tee.

 

 

Fasziniert haben mich die Hochhäuser, die mit Bambus-Konstruktionen eingerüstet sind.

 

MACAO

 

Tagesausflug nach Macao. Hier die Hauptattraktion: Die Ruinen von St. Paul. Hat mich genervt, zu viele Touris. Wir haben alle Kolonialzeitüberbleibsel und einen alten Tempel besucht, will davon aber keine Bilder zeigen.

 

 

Sieht sehr schäbig aus, aber da unten war es viel spannender als bei diesen Kolonialzeitkirchen. Außerdem konnte man dort sehr gut essen.

 

 

Wasserspiele vor Casinos.

 

 

Erst ins Casino, dann in die Sauna (=Bordell).

 

 

SHENZHEN

 

Als wir von Hong Kong weiter nach Guilin wollten, mussten wir ein paar Stunden in Shenzhen verweilen, der ersten Sonderverwaltungszone Chinas (1980 gebildet). Einwohnerzahl 1979: 30.000, heute: 12 Mio. Am Bahnhof habe ich ein paar Rauchende fotografiert. Einfach so.

 

Ein Wanderarbeiter am Bahnhof. Als wir unser Ticket gekauft haben, war vor uns eine aufgelöste Wanderarbeiterin, die kein Ticket mehr bekomme hat und den Schalterbeamten angefleht hat: "Ich will nach Hause, aber ich will nach Hause."

 

 

YANGSHUO

 

Von Guilin gleich nach Yangsou. Hier: Vom Dach unseres Gästehauses fotografiert, wo ich Wäsche aufgehängt habe.

 

 

Yangsou. Das Bild sieht doll aus, aber die Wahrheit ist: Der alte Mann wartet auf Touristen und will dann Geld fürs fotografiert werden. Ich habe ihn aber verdeckt fotografiert und ihm keinen Cent gegeben. Ha.

 

 

Das Bild ist echt. Ein Bauer kommt vom Feld zurück. Er hat gesehen, dass ich ihn fotografiert habe. Er kam dann ganz zurückhaltend und schüchtern zu mir und hat auf den Monitor der Kamera gezeigt. Also habe ich ihm das Bild gezeigt, dass ich geschossen habe. Er hat dann immer wieder sehr unaufdringlich bittend auf den Monitor gezeigt und so habe ich ihm noch ein paar andere Bilder präsentiert.

 

 

Fahrradtour zwischen den Karstbergen

 

 

Bootsfahrt mit den Schwiegereltern auf dem Li-Fluss

 

 

Auch

 

 

Am Ufer bin ich ein bisschen spazieren gewesen, Min nicht, weil es dort riesige Schlangen gab.

 

 

Am Ufer auch diesen Rindviechern begegnet.

 

 

Unser Bootsführer hat uns dann noch zu einem Dorf gebracht, das Bill Clinton mit seiner Familie vor ein paar Jahren mal besucht hat. Dort konnte man in einem Haus Eintritt bezahlen, um vom Dach ein Foto zu machen, weil Clinton genau auf diesem Dach auch ein Foto gemacht hat.
Ich habe das Geld (20 Cent) bezahlt und habe dann diese wunderschöne Wohnstube fotografiert. Ganz links hängen Urkunden vom Kind des Hausherren. Er war fast immer Klassenbester.

 

 

Das lustigste WC, das ich auf dieser Reise gesehen habe.

 

 

 

Straßenszene

 

 

In der Umgebung von Yangshou gab's recht viele aufdringliche Bettler.

 

 

Die Büffel haben's mir angetan.

 

 

 

 

 

LONGSHENG

 

Ankunft in einem Yao-Dorf in der Longsheng: Sofort wurden wir von Yao-Weibern belagert, die unser Gepäck tragen wollten. Ich war erst total genervt. Wir wollten allein zu unserem Gästehaus und haben versucht, die Weiber zu verscheuchen. Mit sehr hoher und lauter Stimme haben diese dann die ganze Zeit bequatscht. Sehr theatralisch und frech.

 

Irgendwann musste ich nur noch lachen und sie konnten unser Gepäck tragen. Ich habe sie noch gefragt, warum sie die ganze Zeit so schreien. "Aber wir sind doch ein Bergvolk, wir müssen doch schreien, damit wir uns verständigen können!"

 

 

Die Kleine vorn ist die Nichte von den Alten und hat keine Lust auf die traditionelle Kleidung und Frisur. Das macht ihr zu viel Arbeit. Ich habe ihr gesagt, dass sie doch viel zu klein ist, um meinen Rucksack zu tragen. Da hat sie mich sofort gekniffen.

 

 

Die Familie, zu der unsere Träger gehören, darf nur alle 21 Tage Touristen-Gepäck vom Tal ins Dorf schleppen. Das ist so mit den anderen Familien abgesprochen. Nicht unter die 21-Tage-Regel fällt das Zurückschleppen (also vom Dorf ins Tal zurück). Daher haben wir ihnen auch versprechen müssen, sie vor unser Abreise zu informieren. Bevor es in Longsheng Touristen gab mussten sie immer Körbe mit Düngemittel und irgendwelchen Materialien schleppen, die Körbe haben immer so 40 kg gewogen. Taschen tragen sie daher viel lieber. Und das Schuften in den Reisterrassen ist auch viel anstrengender. Die Weiber waren total nett und anständig und haben uns auch vor einem Dorf-Typen gewarnt, der wahrscheinlich Touristen beklaut und irgendwie nicht ganz normal ist.

 

 

Gut gefallen hat mir, dass sich alle im Dorf grüßen. Auch diese alte Yao-Lady hat mich freundlich begrüßt. Ich habe natürlich auch sehr herzlich "Guten Tag, kleine Oma!" gesagt.

 

 

 

In dem Haus ganz rechts haben wir gewohnt. Die Gästehausbesitzer waren auch sehr ehrliche und angenehme Zeitgenossen.

 

 

Andres Licht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Frau kocht gerade was für uns. Sie hat den Bambus und die Süßkartoffeln auf dem Boden geschält und dann einfach eine Klappe geöffnet und alle Abfälle in den Schweinestall geworfen, welcher sich genau unter der Wohnstube/Küche befindet. Einmal im Jahr wird ein Schwein geschlachtet und dann gleich geräuchert, sodass es sich ein ganzes Jahr lang hält.

 

 

 

 

Das ist der Dorfälteste, 95 Jahre alt. Unser Herbergsvater hat uns schon vom ihm erzählt. Immer wenn er Touristen sieht, will er sich fotografieren lassen und grinst ganz freundlich. Wenn man das Foto gemacht hat, will er 20 Cent. Ich habe so getan, als würde ich ihn nicht verstehen und habe ihn erst nach langem Gemecker (Bild rechts) das Geld bezahlt.

 

 

 

Hier häuten Dorfbewohner gerade ein Rind. Das Fleisch tun sie dann in Schnaps.

 

 

 

GUILIN

 

In Guilin (das Touristenziel Nr. 2 nach Peking) wollten wir uns eigentlich gar nicht aufhalten, aber leider fuhr nicht direkt ein Zug nach Peking, sodass wir zwei Tage dort verweilen mussten. Hier sieht man die Belegschaft eines Friseur-Salons beim "Morgenappell": Zuerst haben sie ein paar Minuten Sport gemacht, dann getanzt (Bild), dann haben alle Lächeln geübt, dann den "Frisur-Salon-Schwur" geschworen ("wir sind immer freundlich und ehrlich, vergeben unseren Kollegen kleine Fehler, tun alles für die Kunden, achten auf Sauberkeit, Pünktlichkeit, blabla) und schließlich noch ein Lied zusammen gesungen.

 

 

In diesem Laden gab es vorallem Entenzunge, Entenhals und Entenfuß. Ich fand's sehr lecker, aber arg scharf.

 

 

 

So reisen Chinesen mit dem Zug: Zunächst geht man mindestens zwei Stunden vor Abfahrt zum Bahnhof und sucht sich ein kommodes Plätzchen zum Pennen. Zehn Minuten vor Einfahrt des Zuges drängelt man sich dann zum von Beamten bewachten Einlasstor. Wenn der Zug dann einfährt und die Beamten Einlass gewähren, flitzt man möglicht panisch zum Zug. Ich konnte das nicht ganz nachvollziehen, da es zumindest für alle Liegeplätze (in der Luxus-, Weichliegen und Hartliegen-Klasse) nur Platzkarten gibt. Ich fand's aber amüsant. Zugfahrt nach Peking: rund 30 Std.

 

 

BEIJING

 

Huch, was ist denn hier los? Klare Luft in Peking? Vor vier Jahren habe nie Berge vor Peking gesehen. Im April war die Luft in Peking so gut wie vor neun Jahren nicht mehr (habe ich später in der Zeitung gelesen). Die Olympia-Maßnahmen zur Steigerung der Luftqualität (z.B. Fahrverbote für Autos mit bestimmten Nummernschildern an geraden oder ungeraden Tagen) wurden bis Mitte 2010 verlängert.

 

 

Beim Sommerpalast hat es vor chinesischen Touristen nur so gewimmelt. Hier lassen sich gerade irgendwelche Alte vor dem Tempel auf dem Hügel fotografieren.

 

 

Irgendwo in Peking

 

 

In der Pekinger Metro sieht man unzählige Uniformierte.

 

Die Röntgen-Scanner, die zur Olympiade angeschafft wurden, sind immer noch im Einsatz. Einmal sollte ich da meine Kamera-Tasche röntgen lassen; da habe ich aber grantig den Kopf geschüttelt und bin weitergegangen.

 

 

Hier in einem Peking-Enten-Restaurant, das in China jeder kennt. War sehr lecker, aber das Plastik-Geschirr hat mich gestört.

 

Es war dann dann auch mal diesig, aber nicht wegen Smog, sondern weil's geregnet hat.

 

 

Min und ich sind zu einem kleinen Dorf vor Peking gefahren und sind dann auf die große Mauer geklettert. Keine Touris weit und breit! Bis auf Min ...

 

 

Der Typ auf dem Wachtürmchen in Siegerpose bin ich. War mordsgefährlich, da hinauf zu klettern ...

 

 

 

Hier ging's senkrecht nach unten. Musste leider umkehren.

 

 

Peking: Nachts bin ich in diesen kleinen Kanal gefallen, mit Kamera. Kaputt!

 

 

Gleich noch mal die gleiche Kamera gekauft und dieses schöne Bild gemacht. Am Bahnhof in Peking.

 

CHANGCHUN

 

Hach, endlich wieder in Changchun. Die Perle des Nordostens.

 

 

Ne, in Changchun kann man auch gut essen.

 

 

Hmm, "Mutton penis", "Beef penis" ... Hier waren wir in einem muslimischen Restaurant, wo es Spezialitäten aus Xinjiang (die Uiguren kommen von dort) gab.

 

 

Hier wieder ein muslimisches Restaurant, Bild zeigt den Betreiber. Er war sehr nett und hat uns ermahnt, keinen Alkohol zu trinken. Ich hab mich daran gehalten - bis zur Hochzeitsfeier ...

 

 

 

Kein Polizist, irgendein Wachmann.

 

 

 

Straßenszene: Frau bei einem Wahrsager, der ihr aus der Hand liest.

 

 

Verkehrspolizistin. Hab ich gerade ne Schwarz-Weiß-Phase?

 

 

Am Fahrverhalten der Menschen in Changchun hat sich seit meinem letzten Besuch im Jahr 2005 nichts geändert. Hier habe mal die Verhandlungen über die Schadensregulierungen nach einem Unfall fotografiert.

Auf dem Plakat steht: "Wir garantieren die Verkehrssicherheit und Harmonie in Changchung - Ihre Polizei der Wirtschaftsentwicklungszone"

 

 

TKU-miss boy's. Darunter steht: "Wet wild and horny - hot hunk fucking hot hole". Oben rechts steht noch auf Chinesisch "Direktverkauf". Nein, da bin ich nicht reingegangen. Beim nächsten Mal vielleicht ...

 

 

Es gab mal wieder ne neue Shopping Mall. Ich probiere ich gerade in der "New World Living Mall" einen Tangzhuang an, das traditionelle chinesische Jackett.

 

 

Die Schuh-Marke "Rich Boss", die mir schon 2005 imponiert hatte, scheint sich immer mehr zu etablieren. In fast jeder Shopping Mall hat Rich Boss eine Verkaufsstelle. Viele chinesische Markennamen (Hemden der Marke "Vaterland" fand ich ganz chic) und Slogans sind recht amüsant, etwa der Slogan: BE A GREAT 3D LEADERS MIND".

 

 

Im Park

 

 

Auch

 

 

Auch

 

Auch

 

 

Ne Familie im Park. Ich mag das Bild.

 

 

Da steht: "Ich bitte nette Leute um drei Yuan (30 Cent) für Essen und Rückfahrt."

 

 

Ein PET-Flaschen-Sammler

 

 

 

Altpapier-Sammler

 

 

 

Ein Schusterei-Betrieb

 

 

 

Dieser Mann reinigt Abzüge.

 

 

Einfach so

 

 

Von den Ratgeber-Tafeln in Wohngebiet, wo ich gewohnt habe, hatte ich ja schon 2oo5 berichtet. Mittlerweile wurden die Ratschläge geändert. Links steht: "Gesund wird man ganz locker! Ernähr dich vernünftig! Lächle!!!" Rechts steht einfach: "LEBEN!"

 

 

Hier steht: "Weg vom Alkohol! Lebe sicher!" Mins Onkel (rechts im Bild) trinkt keinen Schluck mehr. Nur auf unserer Hochzeitsfeier hat er ziemlich viel gebechert, um mich zu schützen (damit ich nicht so viel trinken muss). Letztendlich waren wir nach der Feier beide ziemlich blau.

 

Händler mit Esel-Karren

 

 

So, wir nähern uns dem Ende ...

 

 

Hier noch das Bild vom Straßenkehrer, der gerade ein Päuschen macht.

 

 

So, wir müssen jetzt los! Bye-bye!

 

 

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